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Der Kunde und die Anwendung: Netzwerkvideorekorder (NVR)

Ein in Taiwan ansässiger Hersteller von Netzwerkvideorekordern wandte sich an Apacer, um sich bei einem in der Entwicklung befindlichen Produkt unterstützen zu lassen. Er suchte nach den zuverlässigsten industrietauglichen SSDs auf dem Markt und wurde auf Apacers Reputation in diesem Bereich aufmerksam gemacht.

Die neueste Innovation des Kunden war ein für extrem anspruchsvolle Arbeitslasten optimierter Netzwerkvideorekorder (NVR). Der Netzwerkvideorekorder nutzt Netzwerksignalüberragung, um digitale Videoqualität jenseits der Qualität analoger Kameras bereitzustellen, und unterstützt hochauflösende Überwachungskameras. Seine Hauptfunktion sind der Empfang von IP-Kamera-Feeds, die Speicherung übertragener Bilddaten und die Realisierung einer zentralisierten externen Videoverwaltung.

Dieser NVR speichert ein OS (Betriebssystem) oder überwachungsspezifische Bildverarbeitungssoftware auf einer SSD. Er wird hauptsächlich in Banken und Fluthafenterminals eingesetzt und unterstützt einen zuverlässigen, effizienten 24-Stunden-Betrieb. Stabilität ist entscheidend, um die Sicherheit von wichtigen Assets und Menschen zu gewährleisten.

 

Herausforderungen

Der Kunde wusste, das dieser NVR extrem stabil sein müsse, da ein 24-Stunden-Betrieb zu erwarten war. Um den Bedarf an intelligenter, hochauflösender Videoanalyse zu decken, wollte er außerdem aufgrund der Vorteile in der Verarbeitungsgeschwindigkeit von mSATA-SSDs auf PCIe-SSDs aufrüsten, jedoch auf eine möglichst kostengünstige Weise. Prototypen mit Mittelklasse-mSATA-SSDs führten zu Problemen mit Stoppfehlern (auch bekannt als Blue Screens of Death) und anderen Störungen.

Andererseits hoffe der Kunde auch auf den Einsatz von 3D-NAND-Produkten, doch aufgrund der zahlreichen Berichte über den Handel mit 3D-NAND-Zweitprodukten auf dem Markt hegte er starke Zweifel am direkten Einsatz von 3D-NAND-Produkten.

Mit all diesen Informationen machte sich das Designteam von Apacer an die Arbeit.

 

Lösungen und Technologien

Das technische Team von Apacer empfahl seine SSD PV170-mPCIe. Ihr Mini-PCIe-Schnittstellendesign ist vollständig mit der bestehenden mSATA- (MO-300) Schnittstelle konform, damit Kunden Kosten minimieren und eine kostengünstige Möglichkeit zum Aufrüsten der SSD-Schnittstelle nutzen können. Da das System des Kunden auf einen langfristigen extrem stabilen Betrieb angewiesen ist, umfasst diese SSD zusätzlich Toshibas originalen 3D-NAND-Flash aus Japan, um garantierte 3.000 P/E-Zyklen bereitzustellen.

Unser technisches Team empfahl zudem die Übernahme von Over-Provisioning-Firmware-Technologie. Over-Provisioning-Firmware-Technologie reserviert mindestens 7 % des Laufwerksspeichers. Wenn Schreib-/Löschzeiten der SSD zunehmen und ein Later Bad Block (LBB) generiert wird, kann Over-Provisioning-Technologie Abhilfe schaffen. Die Blöcke im freien Speicher werden ersetzt und der 3D-NAND-Flash-Betrieb wird kontinuierlich stabilisiert. Dies behebt effektiv die Probleme von Laufwerksausfällen und Systemabstürzen und verbessert die Beständigkeit und Zuverlässigkeit des Produktes erheblich.

Schließlich passte das technische Team aufgrund der Board-seitigen Designbeschränkungen des Kunden außerdem die Firmware an, um das System auf einen bestimmten Modus entsprechend den Kundenanforderungen fest einzustellen und so die maximale Leistung von PCIe-Produkten zu gewährleisten.

 

Ergebnisse und Vorteile

Die von Apacer empfohlene SSD half diesem Kunden nicht nur erfolgreich bei der schmerzlosen Aufrüstung auf PCIe-Technologie, sondern mied auch Probleme in Verbindung mit der Motherboard-Umgestaltung. Die Gesamtbetriebskosten (TCO) des Kunden wurden dadurch erheblich reduziert. Da nur hochwertige, industrietaugliche Original-ICs von Toshiba eingesetzt wurden, war dem NVR des Kunden ein Wettbewerbsvorteile auf dem Markt sicher. Der Kunde versprach, sich erneut an Apacer zu wenden, wenn er wieder einmal Unterstützung bei der reibungslosen Aufrüstung auf bessere Speichertechnologie benötigte.